Rote-Hand-Briefe

ifap @rzneimittelnews

Herausgeber

Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
Wissenschaftlicher Fachausschuss der Bundesärztekammer
www.akdae.de

Rote-Hand-Briefe 2019

Rote-Hand-Brief zu Darzalex® (Daratumumab): Risiko der Reaktivierung von Hepatitis B

(JANSSEN-CILAG GmbH vom 17.06.2019)

Daratumumab ist in bestimmten Situationen zugelassen zur Behandlung des Multiplen Myeloms. Aus klinischen Studien sowie Spontanmeldungen liegen Berichte über eine Reaktivierung von Hepatits-B-Virus im Zusammenhang mit Daratumumab vor. Einige Fälle verliefen tödlich.

Rote-Hand-Brief zu Darzalex® (Daratumumab): Risiko der Reaktivierung von Hepatitis B

Rote-Hand-Brief zu Haemocomplettan® (1 g und 2 g) und Riastap® (1 g), humanes Fibrinogen: Änderung der Lagerbedingungen

(CSL Behring GmbH vom 01.04.2019)

Der Hersteller informiert darüber, dass bei der internen routinemäßigen Stabilitätsuntersuchung bei einigen Chargen Haemocomplettan® (1 g und 2 g) und Riastap® (1 g), humanes Fibrinogen, nach der Rekonstitution weiße Flocken entdeckt wurden.

Rote-Hand-Brief zu Haemocomplettan® (1 g und 2 g) und Riastap® (1 g), humanes Fibrinogen: Änderung der Lagerbedingungen

Rote-Hand-Brief zu Xeljanz® (Tofacitinib): Einschränkung der Anwendung von zweimal täglich 10 mg bei Patienten mit erhöhtem Risiko für Lungenembolien

(Zulassungsinhaber vom 28.05.2019)

Vorläufige Ergebnisse aus einer laufenden klinischen Studie bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (A3921133) zeigten ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Lungenembolien und eine erhöhte Mortalität unter der Gabe von zweimal täglich 10 mg Tofacitinib.

Rote-Hand-Brief zu Xeljanz® (Tofacitinib): Einschränkung der Anwendung von zweimal täglich 10 mg bei Patienten mit erhöhtem Risiko für Lungenembolien

Rote-Hand-Brief zu Apixaban (Eliquis®), Dabigatranetexilat (Pradaxa®), Edoxaban (Lixiana® / Roteas®) und Rivaroxaban (Xarelto®): Anwendung bei Patienten mit Antiphospholipid-Syndrom nicht empfohlen

(Zulassungsinhaber vom 23.05.2019)

In einer randomisierten, offenen, multizentrischen Studie war die Anwendung von Rivaroxaban bei Patienten mit Thrombose in der Vorgeschichte, bei denen ein Antiphospholipid-Syndrom diagnostiziert wurde, gegenüber Warfarin mit einem erhöhten Risiko für rezidivierende thrombotische Ereignisse assoziiert.

Rote-Hand-Brief zu Apixaban (Eliquis®), Dabigatranetexilat (Pradaxa®), Edoxaban (Lixiana®/Roteas®) und Rivaroxaban (Xarelto®): Anwendung bei Patienten mit Antiphospholipid-Syndrom nicht empfohlen

Novartis Pharma GmbH

(Novartis Pharma GmbH vom 17.05.2019)

Lapatinib wird angewendet zur Behandlung von HER2(ErbB2)-positivem Brustkrebs.

Novartis Pharma GmbH

Rote-Hand-Brief zu Biotin: Risiko falscher Ergebnisse von Laboruntersuchungen durch Biotin-Interferenzen

(Zulassungsinhaber von Biotin vom Mai 2019)

Biotin kann bei Laboruntersuchungen, deren Testprinzip auf einer Wechselwirkung zwischen Streptavidin und Biotin beruht, zu falsch-positiven oder falsch-negativen Ergebnissen führen. Dies stellt ein Risiko für verzögerte oder falsche Diagnosestellung sowie für unnötige oder ausbleibende Behandlungen dar.

Rote-Hand-Brief zu Biotin: Risiko falscher Ergebnisse von Laboruntersuchungen durch Biotin-Interferenzen

Aktualisierter Rote-Hand-Brief zu Candesartan-comp Puren 32 mg/25 mg Tabletten, Candesartan-comp PUREN 32 mg/12,5 mg Tabletten: Ausweitung des Rückrufs

(Puren Pharma GmbH & Co. KG vom Mai 2019)

Der Hersteller weitet in Ergänzung zum Rote-Hand-Brief vom April 2019 den Rückruf der Präparate Candesartan-comp Puren 32 mg/25 mg Tabletten (PZN 11354037) und Candesartan-comp PUREN 32 mg/12,5 mg Tabletten (PZN 11354008) aus. Hintergrund ist ein Kennzeichnungsfehler bei einzelnen Faltschachteln, der die Angabe der Hydrochlorothiazid-Stärke auf der Faltschachtel betrifft (32 mg/12,5 mg anstelle von 32 mg/25 mg).

Aktualisierter Rote-Hand-Brief zu Candesartan-comp Puren 32 mg/25 mg Tabletten, Candesartan-comp PUREN 32 mg/12,5 mg Tabletten: Ausweitung des Rückrufs

Rote-Hand-Brief zu Modafinil: Mögliches Risiko schwerer angeborener Fehlbildungen

(Zulassungsinhaber von Modafinil vom 09.05.2019)

Aufgrund von Fallberichten besteht der Verdacht, dass die Anwendung von Modafinil in der Schwangerschaft zu schweren, angeborenen Fehlbildungen führen kann. Ein spezifisches Fehlbildungsmuster wurde nicht beobachtet.

Rote-Hand-Brief zu Modafinil: Mögliches Risiko schwerer angeborener Fehlbildungen

Rote-Hand-Brief zu Lartruvo® (Olaratumab): Widerruf der Zulassung wegen fehlender therapeutischer Wirksamkeit

(Lilly Deutschland GmbH vom 06.05.2019)

Die klinische Wirksamkeit von Olaratumab wurde in einer Phase-III-Studie nicht bestätigt. Daher wird bei ungünstigem Nutzen-Risiko-Verhältnis die EU-Zulassung in wenigen Wochen widerrufen werden.

Rote-Hand-Brief zu Lartruvo® (Olaratumab): Widerruf der Zulassung wegen fehlender therapeutischer Wirksamkeit

Rote-Hand-Brief zu Candesartan-comp PUREN 32 mg/25 mg Tabletten, Candesartan-comp PUREN 32 mg/12,5 mg Tabletten: Rückruf der Charge JDSB18014-A

(PUREN Pharma GmbH & Co. KG im April 2019)

Der Hersteller ruft in Abstimmung mit der Regierung von Oberbayern die Charge JDSB18014-A des Präparats Candesartan-comp PUREN 32 mg/25 mg Tabletten 98 Tabletten (PZN 11354037), Candesartan-comp PUREN 32 mg/12,5 mg Tabletten (PZN 11354008) zurück.

Rote-Hand-Brief zu Candesartan-comp PUREN 32 mg/25 mg Tabletten, Candesartan-comp PUREN 32 mg/12,5 mg Tabletten: Rückruf der Charge JDSB18014-A

Rote-Hand-Brief zu Domperidon: Erinnerung an Maßnahmen zur Minimierung kardialer Risiken

(Zulassungsinhaber von Domperidon vom 29.04.2019)

Domperidon ist ein Dopamin-Antagonist mit antiemetischen Eigenschaften. Es wird angewendet zur Besserung der Symptome Übelkeit und Erbrechen bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahre (Körpergewicht = 35 kg).

Rote-Hand-Brief zu Domperidon: Erinnerung an Maßnahmen zur Minimierung kardialer Risiken

Rote-Hand-Brief zu Candesartan-comp PUREN 32 mg/25 mg Tabletten, Candesartan-comp PUREN 32 mg/12,5 mg Tabletten Ch.-B.: JDSB18014-A

(Puren Pharma GmbH u. Co. KG im April 2019)

Fehlerhafte Angabe der Stärke auf der Faltschachtel kann zu einer verstärkten Blutdrucksenkung und Diurese führen. Auf Grund eines Kennzeichnungsfehlers bei einzelnen Faltschachteln wird die genannte Charge zurückgerufen.

Rote-Hand-Brief zu Candesartan-comp PUREN 32 mg/25 mg Tabletten, Candesartan-comp PUREN 32 mg/12,5 mg Tabletten Ch.-B.: JDSB18014-A

Rote-Hand-Brief zu Lemtrada® (Alemtuzumab): Einschränkung der Anwendung bei Multipler Sklerose aufgrund von Sicherheitsbedenken

(Sanofi-Aventis Deutschland GmbH im April 2019)

Alemtuzumab ist zugelassen zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit einer aktiven Erkrankung einer schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS). Die EMA überprüft das Nutzen-Risiko Verhältnis von Alemtuzumab aufgrund von Berichten über schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse, Autoimmunhepatitis und hämophagozytischer Lymphohistiozytose.

Rote-Hand-Brief zu Lemtrada® (Alemtuzumab): Einschränkung der Anwendung bei Multipler Sklerose aufgrund von Sicherheitsbedenken

Rote-Hand-Brief zu Euthyrox® (Levothyroxin-Natrium) Tabletten: Neue Zusammensetzung

(Merck Serono GmbH im April 2019)

Ab Mitte April/Anfang Mai 2019 wird eine neue Zusammensetzung der Euthyrox® Tabletten erhältlich sein. Zwar wurde die Bioäquivalenz zur bisherigen Zusammensetzung gezeigt, bei einigen Personen können jedoch Unterschiede in der Aufnahme des Wirkstoffs bestehen.

Rote-Hand-Brief zu Euthyrox® (Levothyroxin-Natrium) Tabletten: Neue Zusammensetzung

Rote-Hand-Brief zu Chinolon- und Fluorchinolon-Antibiotika: Anwendungsbeschränkung

(Zulassungsinhaber von Fluorchinolon-Antibiotika vom 08.04.2019)

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat Nebenwirkungen von Chinolon- und Fluorchinolon- Antibiotika bewertet, die die Lebensqualität beeinträchtigen, langanhaltend und möglicherweise irreversibel sein können. Diese Nebenwirkungen betreffen den Bewegungsapparat (z. B. Tendinitis, Sehnenruptur, Myalgie, Arthralgie) sowie das periphere und zentrale Nervensystem (z. B. periphere Neuropathie, Schlaflosigkeit, Depression).

Rote-Hand-Brief zu Chinolon- und Fluorchinolon-Antibiotika: Anwendungsbeschränkung

Rote-Hand-Brief zu Belimumab (Benlysta®): Erhöhtes Risiko für schwerwiegende psychiatrische Ereignisse (Depression, suizidale Gedanken, suizidales Verhalten oder Selbstverletzung)

(Gilead Sciences GmbH vom 27.03.2019)

In einer klinischen Studie bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes, die zusätzlich zu ihrer Standardtherapie Belimumab erhalten haben, wurde ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende psychiatrische Ereignisse (Depression, suizidale Gedanken oder suizidales Verhalten einschließlich vollendetem Suizid oder Selbstverletzung) beobachtet.

Rote-Hand-Brief zu Belimumab (Benlysta®): Erhöhtes Risiko für schwerwiegende psychiatrische Ereignisse (Depression, suizidale Gedanken, suizidales Verhalten oder Selbstverletzung)

Rote-Hand-Brief zu Elvitegravir- und Cobicistat-haltigen Arzneimitteln: Risiko für Therapieversagen und Mutter-Kind-Übertragung der HIV-Infektion im zweiten und dritten Trimester

(Gilead Sciences GmbH vom 26.03.2019)

Elvitegravir-haltige Arzneimittel werden angewendet zur Behandlung von Infektionen mit dem Humanen Immundefizienz-Virus 1 (HIV-1). Cobicistat wirkt als pharmakokinetischer Verstärker (Booster): Es hemmt den CYP3A-vermittelten Metabolismus und erhöht die systemische Exposition von CYP3A-Substraten wie Elvitegravir und Darunavir.

Rote-Hand-Brief zu Elvitegravir- und Cobicistat-haltigen Arzneimitteln: Risiko für Therapieversagen und Mutter-Kind-Übertragung der HIV-Infektion im zweiten und dritten Trimester

Rote-Hand-Brief zu Tofacitinib (Xeljanz®): Erhöhtes Risiko von Lungenembolie und Mortalität bei Patienten mit rheumatoider Arthritis, die in einer klinischen Prüfung 10 mg zweimal täglich erhalten

(Pfizer Pharma GmbH vom 20.03.2019)

Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis, die im Rahmen einer klinischen Prüfung Tofacitinib 10 mg zweimal täglich erhalten haben, wurde ein erhöhtes Lungenembolierisiko und eine erhöhte Gesamtmortalität berichtet. Diese Dosierung ist in der Europäischen Union nicht zur Anwendung bei rheumatoider Arthritis zugelassen.

Rote-Hand-Brief zu Tofacitinib (Xeljanz®): Erhöhtes Risiko von Lungenembolie und Mortalität bei Patienten mit rheumatoider Arthritis, die in einer klinischen Prüfung 10 mg zweimal täglich erhalten

Rote-Hand-Brief zu Carbimazol- und Thiamazol-haltigen Arzneimitteln: Risiko einer akuten Pankreatitis und Verstärkung der Empfehlung zur Kontrazeption

(Zulassungsinhaber von Carbimazol vom 06.02.2019)

Die Thyreostatika Carbimazol und Thiamazol werden in verschiedenen klinischen Situationen zur Behandlung der Hyperthyreose angewendet. Die Zulassungsinhaber informieren aktuell über das Risiko einer akuten Pankreatitis und die dringende Empfehlung, dass Frauen im gebärfähigen Alter während der Behandlung mit Carbimazol oder Thiamazol eine wirksame Kontrazeption anwenden.

Rote-Hand-Brief zu Carbimazol- und Thiamazol-haltigen Arzneimitteln: Risiko einer akuten Pankreatitis und Verstärkung der Empfehlung zur Kontrazeption

Rote-Hand-Brief zu Lartruvo® (Olaratumab): Die Ergebnisse der beauflagten klinischen Phase 3 Studie, die nach der Zulassung durchgeführt wurde, bestätigen nicht die klinische Wirksamkeit von Olaratumab in der zugelassenen Indikation Weichteilsarkom

(Lilly Deutschland GmbH vom 28.01.2019)

In einer klinischen Studie bei Patienten mit Weichteilsarkom konnte keine Überlebensverlängerung durch Olaratumab gezeigt werden. Daher sollen keine neuen Patienten mit Olaratumab behandelt werden.

Rote-Hand-Brief zu Lartruvo® (Olaratumab): Die Ergebnisse der beauflagten klinischen Phase 3 Studie, die nach der Zulassung durchgeführt wurde, bestätigen nicht die klinische Wirksamkeit von Olaratumab in der zugelassenen Indikation Weichteilsarkom

Rote-Hand-Brief zu SGLT2-Inhibitoren: Risiko einer Fournier-Gangrän (nekrotisierende Fasziitis des Perineums)

(Pharm-Allergan GmbH vom 22.01.2019)

Im Zusammenhang mit der Behandlung mit SGLT-2-Inhibitoren wurde über Fälle von Fournier-Gangrän berichtet. SGLT-2-Inhibitoren sind zugelassen zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2. In Deutschland werden derzeit Forxiga® (Dapagliflozin), Xigduo® (Dapaglifozin, Metformin), Jardiance® (Empagliflozin) und Steglujan® (Ertugliflozin, Sitagliptin) vermarktet.

Rote-Hand-Brief zu SGLT2-Inhibitoren: Risiko einer Fournier-Gangrän (nekrotisierende Fasziitis des Perineums)

Rote-Hand-Brief zu hormonellen Kontrazeptiva: Neuer Warnhinweis zu Suizidalität als mögliche Folge einer Depression unter der Anwendung hormoneller Kontrazeptiva

(Pharm-Allergan GmbH vom 21.01.2019)

Depressive Verstimmungen und Depressionen sind bekannte Nebenwirkungen von hormonellen Kontrazeptiva. Da sie ein Risikofaktor für suizidales Verhalten und Suizidalität sind, wurde hierzu ein neuer Warnhinweis in die Produktinformationen aufgenommen. Wenn Stimmungsschwankungen oder depressive Symptome auftreten, sollten betroffene Frauen ihren Arzt kontaktieren.

Rote-Hand-Brief zu hormonellen Kontrazeptiva: Neuer Warnhinweis zu Suizidalität als mögliche Folge einer Depression unter der Anwendung hormoneller Kontrazeptiva

Rote-Hand-Brief zu Deoxycholsäure (Kybella® 10 mg / ml Injektionslösung): Risiko einer Nekrose an der Injektionsstelle

(Pharm-Allergan GmbH vom 16.01.2019)

Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Deoxycholsäure wurde über Nekrosen an der Injektionsstelle berichtet. Eine falsche Injektionstechnik kann das Risiko von Hautulzerationen oder Nekrosen erhöhen. Bei betroffenen Patienten darf nie wieder eine Behandlung mit Kybella® erfolgen.

Rote-Hand-Brief zu Deoxycholsäure (Kybella® 10 mg / ml Injektionslösung): Risiko einer Nekrose an der Injektionsstelle

Rote-Hand-Briefe 2018

Rote-Hand-Brief zu hormonalen Kontrazeptiva – Dienogest/Ethinylestradiol: Risiko für venöse Thromboembolien

(Jenapharm GmbH & Co. KG vom 12.12.2018)

Rote-Hand-Brief zu hormonalen Kontrazeptiva – Dienogest/Ethinylestradiol: Risiko für venöse Thromboembolien

Rote-Hand-Brief zu Trigoa® (Ethinylestradiol, Levonorgestrel): Fehlerhafter Blisteraufdruck führt zu inkorrekter Einnahmereihenfolge des hormonalen Kontrazeptivums

(Pfizer Pharma PFE GmbH vom 07.12.2018)

Rote-Hand-Brief zu Trigoa® (Ethinylestradiol, Levonorgestrel): Fehlerhafter Blisteraufdruck führt zu inkorrekter Einnahmereihenfolge des hormonalen Kontrazeptivums

Rote-Hand-Brief zu Valproat: Neue Anwendungseinschränkungen; Einführung des Schwangerschaftsverhütungsprogramms

(Zulassungsinhaber von Valproat vom 09.11.2018)

Rote-Hand-Brief zu Valproat: Neue Anwendungseinschränkungen; Einführung des Schwangerschaftsverhütungsprogramms

Rote-Hand-Brief zu systemisch und inhalativ angewendeten Fluorchinolonen: Risiko für Aortenaneurysmen und -dissektionen

(Zulassungsinhaber von Fluorchinolonen vom 26.10.2018)

Rote-Hand-Brief zu systemisch und inhalativ angewendeten Fluorchinolonen: Risiko für Aortenaneurysmen und -dissektionen

Rote-Hand-Brief zu Hydrochlorothiazid: Risiko von nichtmelanozytärem Hautkrebs (Basalzellkarzinom; Plattenepithelkarzinom der Haut)

(Zulassungsinhaber von Hydrochlorothiazid vom 17.10.2018)

Rote-Hand-Brief zu Hydrochlorothiazid: Risiko von nichtmelanozytärem Hautkrebs (Basalzellkarzinom; Plattenepithelkarzinom der Haut)

Informationsbrief zu Ozurdex® 700 Mikrogramm, "EurimPharm"

(EurimPharm vom 12.10.2018)

Informationsbrief zu Ozurdex® 700 Mikrogramm, "EurimPharm"

Rote-Hand-Brief zu Sildenafil: Keine Anwendung zur Behandlung der intrauterinen Wachstumsrestriktion

(Zulassungsinhaber von Sildenafil vom 11.10.2018)

Rote-Hand-Brief zu Sildenafil: Keine Anwendung zur Behandlung der intrauterinen Wachstumsrestriktion

Rote-Hand-Brief zu Ozurdex® intravitreales Implantat (Dexamethason): Silikonpartikel auf Implantat

(Pharm-Allergan GmbH vom 05.10.2018)

Rote-Hand-Brief zu Ozurdex® intravitreales Implantat (Dexamethason): Silikonpartikel auf Implantat

Rote-Hand-Brief zu Mito-extra® 40 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Lösung zur intravesikalen Anwendung: Chargenrückruf

(medac GmbH vom 02.10.2018)

Rote-Hand-Brief zu Mito-extra® 40 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Lösung zur intravesikalen Anwendung: Chargenrückruf

Rote-Hand-Brief zu Rivaroxaban: Erhöhte Mortalität bei Patienten nach kathetergestütztem perkutanem Aortenklappenersatz (TAVI)

(Bayer Vital GmbH vom 02.10.2018)

Eine klinische Studie mit Patienten nach kathetergestützem perkutanem Aortenklappenersatz (Transcatheter Aortic Valve Implantation, TAVI) wurde aufgrund vorläufiger Ergebnisse vorzeitig beendet. Bei den mit Rivaroxaban behandelten Patienten hatte sich ein Anstieg der Gesamtmortalität sowie von Thromboembolie- und Blutungsereignissen gezeigt.

Rote-Hand-Brief zu Rivaroxaban: Erhöhte Mortalität bei Patienten nach kathetergestütztem perkutanem Aortenklappenersatz (TAVI)

Rote-Hand-Brief zu ConvaTec intermittierenden Urologiekathetern: Rückruf

(medac GmbH vom 01.10.2018)

Intermittierende Urologiekatheter der Firma ConvaTec, die teilweise den Produkten BCG medac, Mito-medac und Mito-extra beigepackt sind, sollen nicht mehr verwendet werden. Hintergrund ist die Möglichkeit einer mangelnden Sterilität mit erhöhtem Infektionsrisiko für Patienten.

Rote-Hand-Brief zu ConvaTec intermittierenden Urologiekathetern: Rückruf

Information zu Emerade 150, 300 und 500 Mikrogramm Injektionslösung in einem Fertigpen von EurimPharm Arzneimittel GmbH

(EurimPharm Arzneimittel GmbH im Juli 2018)

In einem Rote-Hand-Brief des Originalherstellers wurde über Blockaden beim Auslösen der Emerade Fertigpens informiert (s. Drug Safety Mail 2018-33). EurimPharm weist darauf hin, dass die Maßnahmen und Empfehlungen auch für die von EurimPharm parallelimportierten Arzneimittel Emerade 150 Mikrogramm, Emerade 300 Mikrogramm und Emerade 500 Mikrogramm gültig sind. Insbesondere ist es ab sofort erforderlich, immer zwei Fertigpens mitzuführen.

Information zu Emerade 150, 300 und 500 Mikrogramm Injektionslösung in einem Fertigpen von EurimPharm Arzneimittel GmbH

Rote-Hand-Brief zu Jetrea® (Ocriplasmin)

(ThromboGenics NV vom 21.08.2018)

Ocriplasmin wird zur Behandlung der vitreomakulären Traktion (VMT), auch im Zusammenhang mit einem Makulaloch kleiner oder gleich 400 Mikrometer Durchmesser bei Erwachsenen angewendet. Es wird intravitreal injiziert. Ocriplasmin wirkt proteolytisch auf Proteinbestandteile des Glaskörpers und der vitreoretinalen Grenzschicht. Hiermit wird die Auflösung der Proteinmatrix angestrebt, die für die abnorme vitreomakuläre Adhäsion (VMA) verantwortlich ist. Im Rote-Hand-Brief wird darüber informiert, dass Jetrea® 0,375 mg/0,3 ml lnjektionslösung eine neue Formulierung ist und das bisherige Jetrea® 0,5 mg/0,2 ml Konzentrat zur Herstellung einer lnjektionslösung ersetzt. Diese neue Formulierung darf vor der Injektion nicht verdünnt werden.

Rote-Hand-Brief zu Jetrea® (Ocriplasmin)

Rote-Hand-Brief zu Thiopental Rotexmedica (Ergänzende Hinweise)

(Rotexmedica GmbH Arzneimittelwerk vom 17.08.2018)

Rote-Hand-Brief zu Thiopental Rotexmedica (Ergänzende Hinweise)

Rote-Hand-Brief zu Thiopental Inresa 0,5 g/1,0 g und Trapanal® 0,5 g Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung: Einschränkung der Anwendung auf besondere Indikationsstellungen und Vertriebseinschränkung auf Krankenhäuser und Kliniken

(Inresa Arzneimittel GmbH vom 16.08.2018)

Thiopental Inresa 0,5 g/1,0 g und Trapanal® 0,5 g sollen nur unter strenger Indikationsstellung, in denen es keine alternativen Arzneimittel gibt, angewendet werden. Hintergrund ist eine Nichteinhaltung der Guten Herstellungspraxis (Good Manufacturing Practice, GMP) beim Wirkstoffhersteller Lampugnani Pharmaceutici SPA, wonach die Sterilität der betroffenen Arzneimittel nicht mehr in dem gebotenen Maß als gesichert bewertet werden kann.

Rote-Hand-Brief zu Thiopental Inresa 0,5 g/1,0 g und Trapanal® 0,5 g Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung: Einschränkung der Anwendung auf besondere Indikationsstellungen und Vertriebseinschränkung auf Krankenhäuser und Kliniken

Rote-Hand-Brief zu Thiopental Rotexmedica: Indikations- und Vertriebseinschränkung

(Rotexmedica GmbH Arzneimittelwerk vom 14.08.2018)

Thiopental Rotexmedica 500 mg/1000 mg Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung soll nur unter strenger Indikationsstellung, in denen es keine alternativen Arzneimittel gibt, angewendet werden. Hintergrund ist eine Nichteinhaltung der Guten Herstellungspraxis (Good Manufacturing Practice, GMP) beim Wirkstoffhersteller Lampugnani Pharmaceutici SPA, wonach die Sterilität der betroffenen Arzneimittel nicht mehr in dem gebotenen Maß als gesichert bewertet werden kann.

Rote-Hand-Brief zu Thiopental Rotexmedica: Indikations- und Vertriebseinschränkung

Rote-Hand-Brief zu Hydroxyethylstärke(HES)-haltigen Arzneimitteln zur Infusion: Maßnahmen zur Verstärkung der bestehenden Anwendungsbeschränkungen

(Zulassungsinhaber von (HES)-haltigen Arzneimitteln vom 13.08.2018)

Hydroxyethylstärke(HES)-haltige Arzneimittel zur Infusion werden trotz der 2013 eingeführten Anwendungsbeschränkungen weiterhin bei Patienten mit Kontraindikationen angewendet. Ferner wird die Beschränkung der Anwendungsgebiete nicht vollständig befolgt. Zu diesem Ergebnis kam die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) in einer Überprüfung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses.

Rote-Hand-Brief zu Hydroxyethylstärke(HES)-haltigen Arzneimitteln zur Infusion: Maßnahmen zur Verstärkung der bestehenden Anwendungsbeschränkungen

Rote-Hand-Brief zu Zinbryta® (Daclizumab beta)

(Biogen GmbH vom 07.08.2018)

Der Rote-Hand-Brief informiert über Fälle immunvermittelter Enzephalitits, einschließlich Anti-N-Methyl-D-Aspartat(NMDA)-Rezeptor-Enzephalitis, die auch noch mehrere Monate nach Absetzen von Daclizumab aufgetreten sind.

Rote-Hand-Brief zu Zinbryta® (Daclizumab beta)

Rote-Hand-Brief zu Esmya® (Ulipristalacetat)

(Gedeon Richter Pharma GmbH vom 26.07.2018)

Abschluss eines europäischen Risikobewertungsverfahrens zum Risiko schwerer Leberschäden im Zusammenhang mit Esmya® (Ulipristalacetat) 5 mg Tabletten: eingeschränkte Indikation, neue Kontraindikation und Notwendigkeit der Überwachung der Leberfunktion.

Rote-Hand-Brief zu Esmya® (Ulipristalacetat)

Rote-Hand-Brief zu Xofigo® (Radium-223-dichlorid)

(Bayer Vital GmbH vom 06.08.2018)

In einem Rote-Hand-Brief des Herstellers wird über die neuen Einschränkungen für den Gebrauch von Radium-223-dichlorid informiert, die sich aus einer Überprüfung durch die EMA ergeben haben.

Rote-Hand-Brief zu Xofigo® (Radium-223-dichlorid)

Rote-Hand-Brief zu Argatroban 1 mg/ml Infusionslösung

(Mitsubishi Tanabe Pharma Europe Ltd. vom 06.08.2018)

In einem Rote-Hand-Brief wird auf das Risiko von Medikationsfehlern (Verwechselung) im Zusammenhang mit einer neuen Darreichungsform aufmerksam gemacht: Die neu eingeführte Argatroban Accord 1 mg/ml lnfusionslösung, die als gebrauchsfertige Lösung für die intravenöse Anwendung verfügbar ist, kann verwechselt werden mit Argatra Multidose 100 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung, das vor der Verabreichung verdünnt werden muss.

Rote-Hand-Brief zu Argatroban 1 mg/ml Infusionslösung

Rote-Hand-Brief zu Argatroban 1 mg/ml Infusionslösung

(Accord Healthcare Ltd. vom 06.08.2018)

In einem Rote-Hand-Brief wird auf das Risiko von Medikationsfehlern (Verwechselung) im Zusammenhang mit einer neuen Darreichungsform aufmerksam gemacht: Die neu eingeführte Argatroban Accord 1 mg/ml lnfusionslösung, die als gebrauchsfertige Lösung für die intravenöse Anwendung verfügbar ist, kann verwechselt werden mit Argatra Multidose 100 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung, das vor der Verabreichung verdünnt werden muss.

Rote-Hand-Brief zu Argatroban 1 mg/ml Infusionslösung

Rote-Hand-Brief zu Spinraza® (Nusinersen): Berichte über das Auftreten eines kommunizierenden Hydrozephalus, der nicht mit einer Meningitis oder Blutung in Verbindung steht

(Biogen GmbH vom 30.07.2018)

Nusinersen wird zur Behandlung der 5q-assoziierten spinalen Muskelatrophie (SMA) angewendet. Durch einen Defekt des Chromosoms 5q fehlt Patienten mit SMA das "Survival Motor Neuron" (SMN)-Protein, das für das Überleben und die normale Funktion von Motoneuronen entscheidend ist.

Rote-Hand-Brief zu Spinraza® (Nusinersen): Berichte über das Auftreten eines kommunizierenden Hydrozephalus, der nicht mit einer Meningitis oder Blutung in Verbindung steht

Rote-Hand-Brief zu Keytruda® (Pembrolizumab): Einschränkung des Anwendungsgebiets "Zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierenden Urothelkarzinoms bei Erwachsenen, die nicht für eine cisplatinbasierte Therapie geeignet sind"

(MSD Sharp & Dohme GmbH vom Juli 2018)

Pembrolizumab wird als Monotherapie zur Behandlung verschiedener maligner Erkrankungen angewendet, unter anderem zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierenden Urothelkarzinoms.

Rote-Hand-Brief zu Keytruda® (Pembrolizumab): Einschränkung des Anwendungsgebiets "Zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierenden Urothelkarzinoms bei Erwachsenen, die nicht für eine cisplatinbasierte Therapie geeignet sind"

Rote-Hand-Brief zu Tecentriq® (Atezolizumab): Einschränkung der Indikation zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinoms bei erwachsenen Patienten, die für eine cisplatinbasierte Chemotherapie ungeeignet sind

(Roche Pharma AG vom 09.07.2018)

Atezolizumab wird angewendet als Monotherapie zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinoms sowie zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms.

Rote-Hand-Brief zu Tecentriq® (Atezolizumab): Einschränkung der Indikation zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinoms bei erwachsenen Patienten, die für eine cisplatinbasierte Chemotherapie ungeeignet sind

Rote-Hand-Brief zu Finasterid-haltigen Arzneimitteln (1-mg- und 5-mg-Dosierung): Mögliche Risiken bei der Anwendung sowie Empfehlungen zur Aufklärung Ihrer Patienten

(Diverse Zulassungsinhaber vom 05.07.2018)

Finasterid ist zugelassen zur Behandlung von Frühstadien der androgenetischen Alopezie bei Männern (1-mg-Dosierung) sowie zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (5-mg-Dosierung). Es hemmt die Typ II 5a-Reduktase und somit die Umwandlung von Testosteron in das Androgen Dihydrotestosteron. Ein Rote-Hand-Brief informiert über Nebenwirkungen wie sexuelle Dysfunktionen und psychische Symptome, die nach der Markteinführung von Finasterid berichtet wurden.

Rote-Hand-Brief zu Finasterid-haltigen Arzneimitteln (1-mg- und 5-mg-Dosierung): Mögliche Risiken bei der Anwendung sowie Empfehlungen zur Aufklärung Ihrer Patienten

Rote-Hand-Brief zu Filgrastim, Pegfilgrastim, Lipegfilgrastim und Lenograstim: Neue Warnhinweise bezüglich Aortitis bei Anwendung eines Granulozyten-koloniestimulierenden Faktors (G-CSF)

(Diverse Zulassungsinhaber vom 25.06.2018)

In seltenen Fällen wurde eine Aortitis im Zusammenhang mit einer Behandlung mit G-CSF-haltigen Produkten berichtet. Eine Aortitis kann lebensbedrohlich sein. Zu den Symptomen zählen Fieber, abdominelle Schmerzen, Unwohlsein und erhöhte Entzündungsmarker. Die Aortitis wurde in den meisten Fällen durch CT-Scan diagnostiziert und klang nach Absetzen des G-CSF-haltigen Arzneimittels wieder ab. Betroffen waren sowohl Tumorpatienten als auch gesunde Spender.

Rote-Hand-Brief zu Filgrastim, Pegfilgrastim, Lipegfilgrastim und Lenograstim: Neue Warnhinweise bezüglich Aortitis bei Anwendung eines Granulozyten-koloniestimulierenden Faktors (G-CSF)

Rote-Hand-Brief zu Emerade® 150/300/500 Mikrogramm Injektionslösung in einem Fertigpen (Adrenalin)

(Dr. Gerhard Mann chem.-pharm. Fabrik GmbH vom 25.06.2018)

Während der Stabilitätsuntersuchungen des Notfallmedikaments Emerade® 150/300/500 Mikrogramm Injektionslösung in einem Fertigpen zeigte sich in sehr seltenen Fällen eine Blockade beim Auslösen. Bislang gab es aus dem Markt keine bestätigte Reklamation zu diesem Fehlerbild. Emerade® (Wirkstoff Adrenalin) wird angewendet zur Notfallbehandlung von schweren akuten allergischen Reaktionen (Anaphylaxie).

Rote-Hand-Brief zu Emerade® 150/300/500 Mikrogramm Injektionslösung in einem Fertigpen (Adrenalin)

Rote-Hand-Brief zu Darunavir/Cobicistat: Erhöhtes Risiko für ein Therapieversagen und eine Mutter-Kind-Übertragung der HIV-Infektion durch einen geringen Plasmaspiegel von Darunavir und Cobicistat im 2. und 3. Trimenon einer Schwangerschaft

(Janssen GmbH vom 24.06.2018)

Darunavir wird angewendet in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln zur Therapie von Infektionen mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV-1). Pharmakokinetische Daten aus einer Phase-3b-Studie zeigten bei sechs schwangeren Patientinnen im 2. und 3. Trimenon geringere Plasmaspiegel von Darunavir und Cobicistat als nach der Geburt.

Rote-Hand-Brief zu Darunavir/Cobicistat: Erhöhtes Risiko für ein Therapieversagen und eine Mutter-Kind-Übertragung der HIV-Infektion durch einen geringen Plasmaspiegel von Darunavir und Cobicistat im 2. und 3. Trimenon einer Schwangerschaft

Rote-Hand-Brief zu Maxipime® (Cefepim): Risiko schwerwiegender neurologischer Nebenwirkungen bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

(Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA vom 14.06.2018)

Das Betalaktam-Antibiotikum Cefepim wird parenteral angewendet zur Behandlung bakterieller Infektionen, die durch Cefepim-empfindliche Erreger hervorgerufen werden.

Rote-Hand-Brief zu Maxipime® (Cefepim): Risiko schwerwiegender neurologischer Nebenwirkungen bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Rote-Hand-Brief zu Bayotensin® akut 5 mg/1 ml (Nitrendipin): Chargenrückruf wegen schwer zu öffnender Phiolen / voraussichtlicher Lieferengpass

(Bayer Vital GmbH vom 07.06.2018)

Bayotensin® akut 5 mg/1 ml Lösung zum Einnehmen (Nitrendipin) ist zugelassen zur Behandlung des hypertensiven Notfalls. Es wird in Phiolen mit einem speziellen Öffnungsmechanismus zur Verfügung gestellt.

Rote-Hand-Brief zu Bayotensin® akut 5 mg/1 ml (Nitrendipin): Chargenrückruf wegen schwer zu öffnender Phiolen / voraussichtlicher Lieferengpass

Rote-Hand-Brief zu bestimmten elektrolyt- und/oder kohlenhydrathaltigen intravenösen Flüssigkeiten: Risiko einer schweren Hyponatriämie

(Pharmazeutische Unternehmen von elektrolyt- und/oder kohlenhydrathaltigen intravenösen Flüssigkeiten vom 04.06.2018)

Bestimmte elektrolyt- und/oder kohlenhydrathaltige intravenösen (i.v.) Flüssigkeiten (siehe Liste im Anhang des Rote-Hand-Briefs) können zu schweren Hyponatriämien führen, die durch Entwicklung einer akuten hyponatriämischen Enzephalopathie zu irreversiblen Hirnschädigungen und zum Tod führen können.

Rote-Hand-Brief zu bestimmten elektrolyt- und/oder kohlenhydrathaltigen intravenösen Flüssigkeiten: Risiko einer schweren Hyponatriämie

Rote-Hand-Brief zu Tivicay® (Dolutegravir), Triumeq® (Dolutegravir/Abacavir/Lamivudin), Juluca® (Dolutegravir/Rilpivirin): Berichte über Neuralrohrdefekte bei Neugeborenen von Frauen, die zur Zeit der Konzeption Dolutegravir eingenommen haben

(ViiV Healthcare GmbH vom 01.06.2018)

Dolutegravir hemmt die HIV-Integrase und wird in verschiedenen Kombinationen angewendet zur Behandlung der HIV-Infektion. In einem Rote-Hand-Brief wird über Berichte von Neuralrohrdefekten bei Neugeborenen informiert, deren Mütter zum Zeitpunkt der Konzeption Dolutegravir eingenommen haben.

Rote-Hand-Brief zu Tivicay® (Dolutegravir), Triumeq® (Dolutegravir/Abacavir/Lamivudin), Juluca® (Dolutegravir/Rilpivirin): Berichte über Neuralrohrdefekte bei Neugeborenen von Frauen, die zur Zeit der Konzeption Dolutegravir eingenommen haben

Rote-Hand-Brief zu Lynparza® (Olaparib): Risiko von Medikationsfehlern aufgrund einer neuen Darreichungsform

(AstraZeneca GmbH vom 28.05.2018)

Der Zulassungsinhaber informiert darüber, dass Olaparib-haltige Kapseln und Tabletten aufgrund der unterschiedlichen Dosierung und Bioverfügbarkeit weder 1 : 1, noch auf Milligrammbasis ausgetauscht werden dürfen.

Rote-Hand-Brief zu Lynparza® (Olaparib): Risiko von Medikationsfehlern aufgrund einer neuen Darreichungsform

Rote-Hand-Brief zu Azithromycin: Erhöhte Rezidivrate für hämatologische Malignome und Mortalität bei Patienten nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSZT)

(Pfizer Pharma PFE GmbH vom 02.05.2018)

Rote-Hand-Brief zu Azithromycin: Erhöhte Rezidivrate für hämatologische Malignome und Mortalität bei Patienten nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSZT).

Rote-Hand-Brief zu Azithromycin: Erhöhte Rezidivrate für hämatologische Malignome und Mortalität bei Patienten nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSZT)

Rote-Hand-Brief zu Inhixa® (Enoxaparin-Natrium) Injektionslösung: Vereinzelte Fälle von Autoaktivierung des Nadelschutzes bei ungeöffneten, unbenutzten Fertigspritze

(Techdow Pharma Germany GmbH vom 16.04.2018)

Rote-Hand-Brief zu Inhixa® (Enoxaparin-Natrium) Injektionslösung: Vereinzelte Fälle von Autoaktivierung des Nadelschutzes bei ungeöffneten, unbenutzten Fertigspritze.

Rote-Hand-Brief zu Inhixa® (Enoxaparin-Natrium) Injektionslösung: Vereinzelte Fälle von Autoaktivierung des Nadelschutzes bei ungeöffneten, unbenutzten Fertigspritze

Rote-Hand-Brief zu Xofigo® (Radium-223-dichlorid): Kombination mit Abirateronacetat und Prednisolon/Prednison kontraindiziert

(Bayer Vital GmbH vom 19.03.2018)

Rote-Hand-Brief zu Xofigo® (Radium-223-dichlorid): Kombination mit Abirateronacetat und Prednisolon/Prednison kontraindiziert.

Rote-Hand-Brief zu Xofigo® (Radium-223-dichlorid): Kombination mit Abirateronacetat und Prednisolon/Prednison kontraindiziert

Rote-Hand-Brief zu Zinbryta® (Daclizumab): Rückruf und Ruhen der Zulassung in der Europäischen Union

(Biogen GmbH vom 12.03.2018)

Rote-Hand-Brief zu Odomzo®-Kapseln (Sonidegib): Wichtige Informationen zur Minimierung des Teratogenitätsrisikos.

Rote-Hand-Brief zu Zinbryta® (Daclizumab): Rückruf und Ruhen der Zulassung in der Europäischen Union

Rote-Hand-Brief zu Odomzo®-Kapseln (Sonidegib): Wichtige Informationen zur Minimierung des Teratogenitätsrisikos

(Sun Pharmaceuticals Germany GmbH vom 31.01.2018)

Rote-Hand-Brief zu Odomzo®-Kapseln (Sonidegib): Wichtige Informationen zur Minimierung des Teratogenitätsrisikos.

Rote-Hand-Brief zu Odomzo®-Kapseln (Sonidegib): Wichtige Informationen zur Minimierung des Teratogenitätsrisikos

Rote-Hand-Brief zu Esmya® (Ulipristalacetat): Anwendungseinschränkung und Warnhinweise bezüglich schwerer Leberschäden

(Gedeon Richter Pharma GmbH vom 15.02.2018)

Rote-Hand-Brief zu Esmya® 5 mg Tabletten (Ulipristalacetat): Einschränkung der Anwendung und wichtige neue Warnhinweise bezüglich schwerer Leberschäden sowie Empfehlungen zur Überwachung der Leberfunktion.

Rote-Hand-Brief zu Esmya® (Ulipristalacetat): Anwendungseinschränkung und Warnhinweise bezüglich schwerer Leberschäden

Rote-Hand-Brief zu Zoledronsäure medac: Chargenrückruf

(medac GmbH vom 08.02.2018)

Aufgrund einer Verunreinigung mit einem Vorprodukt werden vorsorglich einige Chargen von Zoledronsäure medac 4 mg/100 ml Infusionslösung sowie Zoledronsäure medac 4 mg/5 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung zurückgerufen.

Rote-Hand-Brief zu Zoledronsäure medac: Chargenrückruf

Rote-Hand-Brief zu Oclavia® (Obeticholsäure): Wichtige Information zur Dosierung bei Patienten mit mittelschwerer und schwerer Einschränkung der Leberfunktion

(Intercept Pharma Deutschland GmbH vom 08.02.2018)

Obeticholsäure ist ein Farnesoid-X-Rezeptor-Agonist und eine modifizierte Gallensäure. Sie ist zugelassen zur Behandlung der primären biliären Cholangitis (PBC) bei Erwachsenen in Kombination mit Ursodesoxycholsäure (UDCA) oder als Monotherapie, wenn UDCA nicht toleriert wird.

Rote-Hand-Brief zu Oclavia® (Obeticholsäure): Wichtige Information zur Dosierung bei Patienten mit mittelschwerer und schwerer Einschränkung der Leberfunktion

Rote-Hand-Brief zu Mycophenolatmofetil- / Mycophenolsäure-haltigen Arzneimitteln: Angepasste Empfehlungen zur Kontrazeption

(Hersteller und Vertreiber Mycophenolatmofetil- / Mycophenolsäure-haltiger Arzneimittel vom 02.02.2018)

Mycophenolatmofetil (MMF) und Mycophenolsäure-haltige Arzneimittel (MPA) werden angewendet zur Prophylaxe einer Transplantatabstoßung. Mycophenolat wirkt beim Menschen stark teratogen und führt bei Exposition im Mutterleib bei 45–49 % der Fälle zu einer Fehlgeburt und bei 23–27 % der Fälle zu Missbildungen.

Rote-Hand-Brief zu Mycophenolatmofetil- / Mycophenolsäure-haltigen Arzneimitteln: Angepasste Empfehlungen zur Kontrazeption

Rote-Hand-Brief zu Buccolam® (Midazolam): Risiko der Aspiration / des Verschluckens der Verschlusskappe

(Shire Deutschland GmbH vom 16.01.2018)

Buccolam® (Midazolam) wird angewandt zur Behandlung länger anhaltender, akuter Krampfanfälle bei Säuglingen ab drei Monaten, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen mit diagnostizierter Epilepsie. Der Zulassungsinhaber informiert in einem Rote-Hand-Brief über das Risiko der Aspiration / des Verschluckens der Verschlusskappe.

Rote-Hand-Brief zu Buccolam® (Midazolam): Risiko der Aspiration / des Verschluckens der Verschlusskappe

Rote-Hand-Brief zu Saccharomyces boulardii: Neue Kontraindikationen

(Zulassungsinhaber von Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln vom Januar 2018)

Arzneimittel mit dem wirksamen Bestandteil Saccharomyces boulardii (Saccharomyces cerevisiae HANSEN CBS 5926) enthalten lebensfähige Hefezellen und sind zugelassen zur Vorbeugung und symptomatischen Behandlung verschiedener Formen von Diarrhöen. Einige Arzneimittel sind zudem zugelassen zur begleitenden Behandlung chronischer Formen der Akne. Die Zulassungsinhaber informieren in einem Rote-Hand-Brief über neue Kontraindikationen.

Rote-Hand-Brief zu Saccharomyces boulardii: Neue Kontraindikationen

Rote-Hand-Brief zu Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln

(Zulassungsinhaber von Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln vom 08.01.2018)

Gadolinium-haltige Kontrastmittel (GhK) werden zur Kontrastverstärkung bei Magnetresonanztomographien angewendet. Es wird zwischen linearen und makrozyklischen GhK unterschieden, die je nach Arzneimittel intravenös und/oder intraartikulär angewendet werden. Bei intraartikulärer Anwendung ist die Gadoliniumdosis gering. Eine Bewertung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat bestätigt, dass sich nach der intravenösen Anwendung von GhK geringe Mengen Gadolinium im Gehirn ablagern. Nach Anwendung linearer GhK wurden mehr Ablagerungen im Gehirn festgestellt als nach makrozyklischen GhK. Es gibt bislang keine Hinweise auf eine Schädigung von Patienten durch die Ablagerungen im Gehirn. Die langfristigen Risiken sind jedoch unbekannt. In einem Rote-Hand-Brief werden deshalb aktualisierte Empfehlungen zur Anwendung von GhK gegeben.

Rote-Hand-Brief zu Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln

Rote-Hand-Brief zu Domperidon: Neue Empfehlungen zur Minimierung kardialer Risiken

(20.08.2014)

Mit diesem Schreiben möchten wir Sie über die neuesten Empfehlungen zur Minimierung von kardialen Risiken bei der Anwendung von Domperidon nach der jüngsten Überprüfung der Nutzen-Risiko-Bewertung informieren. Das Schreiben wurde mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) abgestimmt.

Rote-Hand-Brief zu Domperidon: Neue Empfehlungen zur Minimierung kardialer Risiken

Seitenanfang

 


Ärztenetz Bad Berleburg

Poststraße 15 · 57319 Bad Berleburg
Telefon (0 27 51) 4 59
eMail info@aerztenetz-bad-berleburg.de