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Rote - Hand - Briefe
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Aktuelle Ausgabe der @rzneimittelnews (15.06.2018)

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Neueinführungen

Dolutegravir plus Rilpivirin
Juluca®: Erstes Zweifach-Single-Tablet-Regime bei HIV in der EU zugelassen

Zum 15. Juni 2018 ist mit Juluca® erstmals ein Arzneimittel erhältlich, welches die sonst recht komplexe HIV-Therapie stark vereinfacht. Die Wirksamkeit der bereits im November 2017 in den USA zugelassenen Zweifach-Kombination aus Dolutegravir und Rilpivirin steht der Kombinationstherapie aus drei Nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTI) (verabreicht als separate Tabletten) in nichts nach. Darüber hinaus entfallen die von NRTI verursachten langfristigen Nebenwirkungen wie Polyneuropathie. Im Mai 2018 erlangte die ViiV Healthcare Unternehmensgruppe die Zulassung ihres HIV-Medikaments Juluca® durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA).

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Änderungen

Jorveza® - Therapieoption bei eosinophiler Ösophagitis
Budesonid in neuer Darreichungsform und Stärke

Mitte Juni bringt Dr. Falk Pharma ein neues Budesonid-haltiges Arzneimittel auf den Markt. Jorveza® 1 mg Schmelztabletten unterscheidet sich in seiner Darreichungsform und Wirkstärke von anderen auf dem deutschen Arzneimittelmarkt erhältlichen Präparaten mit diesem Wirkstoff.

Bekannt aus der inhalativen Therapie des Bronchialasthmas, wird der zur Gruppe der Glucocorticoide gehörige antientzündliche Arzneistoff Budesonid bisweilen auch in peroraler Form zur Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder kollagener Kolitis sowie bei Autoimmunhepatitis eingesetzt. Mit der Markteinführung von Jorveza® wird das Anwendungsgebiet des Wirkstoffs nun um eine Indikation erweitert. Das neue Medikament mit 1 mg Budesonid, zweimal täglich eingenommen als Schmelztablette, ist angezeigt zur Behandlung der eosinophilen Ösophagitis bei Erwachsenen.

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Pipeline

Bluttest zur Krebsfrüherkennung
Vorläufige Ergebnisse einer CCGA-Teilstudie wecken Hoffnung

Anfang Juni dieses Jahres fand das jährliche Meeting der US-amerikanischen medizinischen Fachgesellschaft für klinische Onkologie ASCO® in Chicago statt. Neben neuen Studien aus der Krebsforschung wurden unter anderem auch die vorläufigen Ergebnisse einer CCGA-Teilstudie vorgestellt, welche sich mit der Krebsfrüherkennung mittels Bluttest auseinandersetzt. Die Wissenschaftler um Studienleiter Dr. Eric Klein vom Cleveland Clinic´s Taussig Cancer Institute konnten bereits einige Krebsarten mit einer hohen Genauigkeit erkennen, die Hoffnung auf eine im Klinikalltag anwendbare Methode ist geweckt.

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Rote - Hand - Briefe

Arzneimittel-Therapie-Sicherheit

FDA
Risiko unkontrollierter Immunreaktionen unter Lamotrigin erhöht

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert aktuell über eine Warnung der amerikanischen Zulassungsbehörde (FDA) bezüglich des Antiepileptikums Lamotrigin, welches unter anderem zur Behandlung von bestimmten Formen der Epilepsie bei Patienten ab zwei Jahren eingesetzt wird.

Als Natriumkanalblocker hemmt der antikonvulsive Wirkstoff die anhaltenden repetitiven Entladungen der Neurone und die Freisetzung des Neurotransmitters Glutamat, das bei der Erzeugung epileptischer Anfälle eine Schlüsselrolle spielt. Ein weiteres Anwendungsgebiet von Lamotrigin ist die Behandlung bipolarer Erkrankungen bei Erwachsenen, wobei der Wirkmechanismus für diese Indikation nicht vollständig geklärt ist.

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Lynparza® (Olaparib)
Neue Darreichungsform birgt Risiko von Medikationsfehlern

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informierte zuletzt über die Veröffentlichung eines Rote-Hand-Briefes des pharmazeutischen Herstellers AstraZeneca. Im Einverständnis mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) unterrichtet dieser über mögliche Medikationsfehler, die mit der Zulassung einer neuen Darreichungsform des Krebsmedikaments Lynparza® einhergehen können.

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11. Juni 2017, Med-News - @rzneimittelnews.de

Große Datenbank-Analyse: NSAID erhöhen Herzinfarktrisiko schon in der ersten Woche

Eine große Metaanalyse hat es jetzt erneut bestätigt: Die Einnahmen von nicht steroidalen Antiphlogistika (NSAID) ist dosisabhängig mit einem signifikant erhöhten Herzinfarktrisiko verbunden – und das bereits in der ersten Therapiewoche.

Für die Metaanalyse wählten kanadische Wissenschaftler die allgemeine digitale Versicherungsdatenbank in Quebec, eine populationsbasierte Fall-Kontroll-Studie aus Finnland sowie zwei "Nested Case Control Studies" aus Großbritannien und Kanada. Die gepoolten Daten umfassten 61.460 Fälle von Herzinfarkten und 385.303 Kontrollen bei insgesamt 446.763 Individuen. Bei den analysierten NSAID handelte es sich um Celecoxib, die 3 wichtigsten klassischen NSAID Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen.

Insgesamt lag bei aktuellem NSAID-Gebrauch die Zunahme des Infarktrisikos gegenüber keinem Gebrauch bei 20 bis 50%. Diese signifikante Erhöhung des Infarktrisikos zeigte sich bei den klassischen NSAID Ibuprofen (OR 1,50) Diclofenac (OR 1,48) und auch Naproxen (OR 1,53), das als eines der sichersten Vertreter der Klasse gilt. Das Risiko für Celecoxib (OR 1,24) war nicht größer als das der klassischen NSAID. Die Risikoerhöhung zeigte sich bereits in der ersten Therapiewoche, was die Autoren eher nicht erwartet hatten.

Höhere Dosen waren auch mit einem erhöhten Infarktrisiko assoziiert. Die Einnahme einer hohen Dosis über 8 bis 30 Tage war besonders nachteilig für Ibuprofen (> 1.200 mg/d), Naproxen (> 750 mg/d). Eine darüber hinausgehende Behandlungsdauer schien mit keiner weiteren Zunahme des Risikos in Zusammenhang zu stehen – das Risiko nahm aber auch nicht ab.

Für die meisten Patienten sei das Risiko jedoch sehr gering. Mittelt man Personen mit verschiedenen kardialen Risiken, liegt das spezifische Risiko durch eine NSAID-Einnahme bei lediglich 1% pro Jahr. Auf 100 Personen, die kontinuierlich über ein Jahr behandelt werden, kommt somit ein zusätzlicher Herzanfall.

Trotzdem sollten Ärzte nicht nur die kleinstmögliche NSAID-Dosierungen für den kürzest möglichen Zeitraum verordnen, sondern ihre Patienten auch über ihre kardialen Risiken aufklären, empfehlen die Autoren.

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Rote-Hand-Brief zu Adempas® (Riociguat):
Neue Kontraindikation für Patienten mit pulmonaler Hypertonie in Verbindung mit idiopathischen interstitiellen Pneumonien (PH-IIP)

Die Firmen Bayer AG und MSD Sharp & Dohme GmbH informieren in einem Rote-Hand-Brief zu Adempas® über Zwischenergebnisse der Studie RISE-IIP – in der Patienten ...

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Welcome to CredibleMeds®

CredibleMeds® drugs lists are free to registered users.

Registration is required so we can notify users when the lists are revised. Use of out-of-date lists can be dangerous.

Internet crediblemeds.org

1. März 2018

New drugs and New Features to QTdrugs

We are writing to inform you that we have added the following three drugs to the QTdrugs lists.

Tramadol, a medicine for pain, has been added to the Possible Risk of Torsades de Pointes (TdP) category due to evidence that it is associated with QT prolongation when taken at clinically recommended doses.

Propafenone, a medicine used to treat heart rhythm disturbances, and Metolazone, a diuretic, have been added to the Conditional Risk list because they have been associated with TdP under certain conditions.

Also, we are reminding you of Two New Features for QTdrugs Search and Display.

1. Search Drugs by Market Status

Visitors to the CredibleMeds.org website can now tailor their drug searches and downloads to include only those drugs that are on the market worldwide, those removed from the market or those marketed only in the US. Simply set filters for the drugs to be displayed by clicking one of the radio buttons now found below the list of TdP Risk Categories (See choices underlined in red in screenshot below).

2. New Drug Label Information for Healthcare Providers

CredibleMeds can now inform users when the FDA label for drugs marketed in the US includes a recommendation for prescreening ECGs, monitoring ECG during therapy or if the recommendation is specific for certain conditions, e.g. overdose. While displaying a QTdrugs list, click on a drug and a pop-up shows you this and other essential information about the drug. See screenshot below. Note that this information regarding recommendations for ECG monitoring is only available for drugs that are marketed in the US.

These additions to the website are the direct result of feedback we have received from users. Please continue to send your suggestions for how the CredibleMeds website and its QTdrugs lists can better serve your needs.

Thank you for your interest in CredibleMeds.org.

Sincerely,

Raymond L. Woosley, MD, PhD
Klaus Romero, MS, MD
Will Heise, MD

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Artikel vom 23. Juli 2014

Prof. Dr. med. Bernd Pötzsch:
"Damit das Blut nicht in den Adern stockt ... - Neue orale Antikoagulanzien oder doch Marcumar?"

Im ambulanten Bereich hat die Zahl der verordnungsfähigen Antikoagulanzien zugenommen und wird weiter wachsen. Für den Hausarzt stellt sich dadurch die Frage, welche Kriterien und präparatespezifischen Eigenschaften die Antikoagulanzienauswahl bestimmen können.

Quelle:
MMW - Fortschritte der Medizin

Quellendetails:
Zeitschrift: MMW - Fortschritte der Medizin 2014/9: 48-56
Autor: Prof. Dr. med. Bernd Pötzsch (Universitätsklinikum Bonn)
DOI: 10.1007/s15006-014-2868-2

Artikel:

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