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Rote - Hand - Briefe
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Aktuelle Ausgabe der @rzneimittelnews (15.12.2018)

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Neueinführungen

Ilumetri®
Neuer Interleukin-Inhibitor Tildrakizumab bei Plaque-Psoriasis

Seit Mitte November ist das Arzneimittel Ilumetri® auf dem deutschen Arzneimittelmarkt verfügbar. Der enthaltene Wirkstoff Tildrakizumab ist ein Interleukin-Inhibitor und indiziert für die Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, für die eine systemische Therapie in Frage kommt.

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Änderungen

Buvidal®
Buprenorphin subkutan mit Depotwirkung zur Behandlung von Opioidabhängigkeit

Mitte Dezember 2018 kommt das Präparat Buvidal® auf den deutschen Arzneimittelmarkt. Es enthält den Wirkstoff Buprenorphin, der in bereits etablierten Produkten entweder als starkes Analgetikum eingesetzt wird oder zur Substitutionstherapie bei Opioidabhängigkeit. Bei letzterer Indikation waren bislang ausschließlich orale Darreichungsformen (Sublingualtabletten) auf dem Markt verfügbar. Das ändert sich mit Einführung von Buvidal®.

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Pipeline

Prostatakrebs
Radioligandtherapie zur Diagnose und Behandlung in der Forschung

Die Sterberate an Prostatakrebs ist seit den 1990er Jahren leicht gesunken und auch die Erkrankungsrate ist seit 2011 deutlich rückläufig, was vermutlich zurückzuführen ist auf Nutzung von Früherkennungsmethoden, wie den PSA-Test (prostataspezifisches Antigen). Dennoch ist die gefürchtete Erkrankung nach wie vor die häufigste Krebsart sowie die zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern in Deutschland. Auch wenn die relative 5-Jahres-Überlebensrate für Prostatakrebs derzeit bei 91% liegt, treten noch Sterbefälle z. T. nach längerem Verlauf, etwa bedingt durch Rezidive, auf. Im Jahr 2014 wurden 57.370 Fälle von Neuerkrankung bekannt, sowie 13.704 Sterbefälle verzeichnet, die auf ein Prostatakarzinom zurückzuführen waren.

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Rote - Hand - Briefe

Arzneimittel-Therapie-Sicherheit

Lemtrada®
Schwerwiegendes Risiko für Gefäßwandrupturen und Schlaganfall unter Alemtuzumab

Mittels Drug Safety Communication informierte die Amerikanische Zulassungsbehörde kürzlich über neue Sicherheitserkenntnisse zur Anwendung des Immunsuppressivums Alemtuzumab. Alemtuzumab, ein rekombinanter, humanisierter monoklonaler Antikörper, wird in Europa wie auch den USA bei Erwachsenen zur Therapie der schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose (RR-MS) mit aktiver Erkrankung eingesetzt.

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Trigoa®
Gefahr der inkorrekten Einnahme aufgrund fehlerhafter Blisteraufdrucke

Mittels Rote-Hand-Brief informiert der pharmazeutische Unternehmer Pfizer in Abstimmung mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales über einen Chargenrückruf seines Präparates Trigoa®. Trigoa®, eine Kombination aus dem Östrogen Ethinylestradiol und dem Gestagen Levonorgestrel, wird eingesetzt zur hormonellen Kontrazeption und ist als Dragée zum Einnehmen im Handel. Erhältliche Packungsgrößen umfassen einen, drei oder sechs Blister zu je 21 Dragées, welche einem Einnahmeschema von 21 Tagen Hormonzufuhr und 7-tägiger Einnahmepause dienen. Jeder Blister weist dazu einen Aufdruck auf, welcher die Einnahmereihenfolge der unterschiedlich dosierten Dragées vorgibt.

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11. Juni 2017, Med-News - @rzneimittelnews.de

Große Datenbank-Analyse: NSAID erhöhen Herzinfarktrisiko schon in der ersten Woche

Eine große Metaanalyse hat es jetzt erneut bestätigt: Die Einnahmen von nicht steroidalen Antiphlogistika (NSAID) ist dosisabhängig mit einem signifikant erhöhten Herzinfarktrisiko verbunden – und das bereits in der ersten Therapiewoche.

Für die Metaanalyse wählten kanadische Wissenschaftler die allgemeine digitale Versicherungsdatenbank in Quebec, eine populationsbasierte Fall-Kontroll-Studie aus Finnland sowie zwei "Nested Case Control Studies" aus Großbritannien und Kanada. Die gepoolten Daten umfassten 61.460 Fälle von Herzinfarkten und 385.303 Kontrollen bei insgesamt 446.763 Individuen. Bei den analysierten NSAID handelte es sich um Celecoxib, die 3 wichtigsten klassischen NSAID Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen.

Insgesamt lag bei aktuellem NSAID-Gebrauch die Zunahme des Infarktrisikos gegenüber keinem Gebrauch bei 20 bis 50%. Diese signifikante Erhöhung des Infarktrisikos zeigte sich bei den klassischen NSAID Ibuprofen (OR 1,50) Diclofenac (OR 1,48) und auch Naproxen (OR 1,53), das als eines der sichersten Vertreter der Klasse gilt. Das Risiko für Celecoxib (OR 1,24) war nicht größer als das der klassischen NSAID. Die Risikoerhöhung zeigte sich bereits in der ersten Therapiewoche, was die Autoren eher nicht erwartet hatten.

Höhere Dosen waren auch mit einem erhöhten Infarktrisiko assoziiert. Die Einnahme einer hohen Dosis über 8 bis 30 Tage war besonders nachteilig für Ibuprofen (> 1.200 mg/d), Naproxen (> 750 mg/d). Eine darüber hinausgehende Behandlungsdauer schien mit keiner weiteren Zunahme des Risikos in Zusammenhang zu stehen – das Risiko nahm aber auch nicht ab.

Für die meisten Patienten sei das Risiko jedoch sehr gering. Mittelt man Personen mit verschiedenen kardialen Risiken, liegt das spezifische Risiko durch eine NSAID-Einnahme bei lediglich 1% pro Jahr. Auf 100 Personen, die kontinuierlich über ein Jahr behandelt werden, kommt somit ein zusätzlicher Herzanfall.

Trotzdem sollten Ärzte nicht nur die kleinstmögliche NSAID-Dosierungen für den kürzest möglichen Zeitraum verordnen, sondern ihre Patienten auch über ihre kardialen Risiken aufklären, empfehlen die Autoren.

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Ärztenetzwerk coliquio - Die medizinische Online-Community

Rote-Hand-Brief zu Adempas® (Riociguat):
Neue Kontraindikation für Patienten mit pulmonaler Hypertonie in Verbindung mit idiopathischen interstitiellen Pneumonien (PH-IIP)

Die Firmen Bayer AG und MSD Sharp & Dohme GmbH informieren in einem Rote-Hand-Brief zu Adempas® über Zwischenergebnisse der Studie RISE-IIP – in der Patienten ...

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CredibleMeds®

Welcome to CredibleMeds®

CredibleMeds® drugs lists are free to registered users.

Registration is required so we can notify users when the lists are revised. Use of out-of-date lists can be dangerous.

Internet crediblemeds.org

1. März 2018

New drugs and New Features to QTdrugs

We are writing to inform you that we have added the following three drugs to the QTdrugs lists.

Tramadol, a medicine for pain, has been added to the Possible Risk of Torsades de Pointes (TdP) category due to evidence that it is associated with QT prolongation when taken at clinically recommended doses.

Propafenone, a medicine used to treat heart rhythm disturbances, and Metolazone, a diuretic, have been added to the Conditional Risk list because they have been associated with TdP under certain conditions.

Also, we are reminding you of Two New Features for QTdrugs Search and Display.

1. Search Drugs by Market Status

Visitors to the CredibleMeds.org website can now tailor their drug searches and downloads to include only those drugs that are on the market worldwide, those removed from the market or those marketed only in the US. Simply set filters for the drugs to be displayed by clicking one of the radio buttons now found below the list of TdP Risk Categories (See choices underlined in red in screenshot below).

2. New Drug Label Information for Healthcare Providers

CredibleMeds can now inform users when the FDA label for drugs marketed in the US includes a recommendation for prescreening ECGs, monitoring ECG during therapy or if the recommendation is specific for certain conditions, e.g. overdose. While displaying a QTdrugs list, click on a drug and a pop-up shows you this and other essential information about the drug. See screenshot below. Note that this information regarding recommendations for ECG monitoring is only available for drugs that are marketed in the US.

These additions to the website are the direct result of feedback we have received from users. Please continue to send your suggestions for how the CredibleMeds website and its QTdrugs lists can better serve your needs.

Thank you for your interest in CredibleMeds.org.

Sincerely,

Raymond L. Woosley, MD, PhD
Klaus Romero, MS, MD
Will Heise, MD

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Artikel vom 23. Juli 2014

Prof. Dr. med. Bernd Pötzsch:
"Damit das Blut nicht in den Adern stockt ... - Neue orale Antikoagulanzien oder doch Marcumar?"

Im ambulanten Bereich hat die Zahl der verordnungsfähigen Antikoagulanzien zugenommen und wird weiter wachsen. Für den Hausarzt stellt sich dadurch die Frage, welche Kriterien und präparatespezifischen Eigenschaften die Antikoagulanzienauswahl bestimmen können.

Quelle:
MMW - Fortschritte der Medizin

Quellendetails:
Zeitschrift: MMW - Fortschritte der Medizin 2014/9: 48-56
Autor: Prof. Dr. med. Bernd Pötzsch (Universitätsklinikum Bonn)
DOI: 10.1007/s15006-014-2868-2

Artikel:

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